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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Anleitung GEGEN den Krieg - Analysen und friedenpolitische Übungen

28. Mrz 2017 – 19:30 Uhr , Bürgerzentrum West, Bebelstr. 22, Stuttgart

Die Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs - Ärtze in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben den Wissenschaftler, Publizisten und Geschäftsführer der Akademie Bergstraße, Henrik Paulitz, zum Vortrag nach Stuttgart eingeladen.

Henrik Paulitz, IPPNW-Referent für Energiepolitik hat Ende 2016 ein tiefschürfendes und sehr lesenswertes Buch geschrieben, das auch langjährig in der Friedensarbeit engagierten Menschen an vielen Stellen neue Erkenntnisse vermitteln und bestehende Vermutungen durch Fakten belegen kann. Am Dienstag, 28.03.2017 wird der Autor sein Buch im Rahmen eines Vortrags im Bürgerzentrum West in Stuttgart vorstellen. 

Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes hat wesentlich Passagen des Buches kommentierend ausgewählt und thematisch geordnet. Hier ein Auszug daraus:

Rüstungsindustrien als Triebfeder von Kriegen
In einem historischen Abschnitt über den Zusammenhang zwischen dem 1. Weltkrieg und der damaligen US-Rüstungsindustrie beschreibt der Autor ein 1934 eingesetztes US-Komitee, welches herausfand, "dass die Waffenindustrie Preisabsprachen getroffen, sowie vor und während des Krieges im Sinne einer Beteiligung des Landes starken Einfluss auf die US-Außenpolitik genommen hatte. Dem Komitee wurden Anfang 1936 die Mittel entzogen. Es regte drei Neutralitätsgesetze an. Sein Ziel, die Waffenindustrie zu verstaatlichen, konnte es allerdings nicht erreichen." (S. 31). Aus Sicht der US-Rüstungsindustrie sollte auch der Vietnamkrieg nicht schnell gewonnen werden, sondern sich möglichst lange im eigenen Geschäftsinteresse hinziehen.

Militär und Ressourcenverbrauch
Zum Themenkomplex "Ressourcenkriege" zieht der Autor als Fazit: "Der Nachweis, dass Kriege und Besatzungen energiewirtschaftlichen Zwecken und Konzerninteressen dienen, ist ein wesentlicher Hebel zur Delegitimierung von Kriegen schlechthin. (...) Auch kann eine Diskussion über die hohen Kosten der militärischen Raumbeherrschung zum Zwecke der Ressourcenkontrolle zielführend sein. Wenn Steuerzahlern bewusst wird, dass sie mit ihren hohen Zahlungen an den Fiskus militärische Maßnahmen finanzieren, um überhöhte Energiepreise zu halten, könnte das breiten Widerstand zur Folge haben. Es ist friedenspolitisch dringend geboten, die weltweiten Konflikte und Kriege systematisch darauf zu untersuchen, inwieweit sie der Ressourcenkontrolle dienen, und daraus politisch die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen". (S. 51).
Paulitz folgert weiter: "Friedenspolitisch wird es darum gehen müssen, zunächst den volkswirtschaftlich unsinnigen Charakter dieser Weltwirtschaftsordnung, diese teilweise erzwungene Arbeitsteilung zugunsten von Gewinnen von Großkonzernen, zu entlarven. (...) Das Recht auf eine 'souveräne Wirtschafts und Energiepolitik' wie auch das Recht, Handelsbeziehungen frei aushandeln zu dürfen, sollte als wesentliche Grundlage einer friedlichen und freiheitlichen Welt proklamiert werden". (S. 57).
 

Zeiten

  • 28. Mrz 2017 – 19:30 Uhr

Adresse

  • Bürgerzentrum West, Bebelstr. 22, Stuttgart

Kosten

Eintritt frei