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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr"

Hier finden Sie Informationen zur baden-württembergweiten "Kampagne Schulfrei für die Bundeswehr - Lernen für den Frieden", die von pax christi Rottenburg-Stuttgart mitgetragen wird.

Der pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart ist Unterstützer und Mitträger der Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr - Lernen für den Frieden", die sich aus antimilitaristischen, pazifistischen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Initiativen und Organisationen aus ganz Baden-Württemberg zusammensetzt. Die Kampagne, die sich im Jahr 2010 gegründet hat, problematisiert die "Militarisierung" der Gesellschaft am Beispiel der Schulen in Baden-Württemberg.

Was wir machen

Das Kampagnenbündnis setzt sich gegen die Bundeswehrpräsenz in der Schule ein. Die konkrete Arbeit des Bündnisses richtet sich in erster Linie gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundeswehr und dem Land Baden-Württemberg/dem Kultusministerium, die es sogenannten "Jugendoffizieren" und "Karriereberater*innen" der Bundeswehr erlaubt, an und im Umfeld der Schulen tätig zu werden. In diesem Zusammenhang möchten die Träger*innen der Kampagne Schulen in Baden-Württemberg dazu motivieren, sich als "militärfrei" zu erklären. Durch die Kampagne möchten wir Aktionen und Proteste voranbringen, eine Sensibilisierung für das Thema befördern und gesamtgesellschaftliche Debatten zum Einfluss des Militärs an Schulen anregen.

Hier finden Sie ein Video zur Protestaktion der Kampagne auf der Bildungsmesse "didacta" im Februar 2017 in Stuttgart.

Was wir fordern

Mit Nachdruck treten wir für eine ersatzlose Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundeswehr und dem Land Baden-Württemberg ein. Wir setzen uns gegen jede Form der Verharmlosung und "Normalisierung" der Tätigkeit von Soldat*innen ein und lehnen die Präsenz des Militärs an Schulen, insbesondere in Kontexten der Berufsorientierung, kategorisch ab. Dazu gehört ein Verbot von Bundeswehr-Werbeveranstaltungen an und mit Schulen jeglicher Art: Besuche von Jugendoffizieren im Schulunterricht, Informationsveranstaltungen mit Karriereberater*innen, Karrieretrucks, Bildungsmessen, "Tage der Schulen" bei der Bundeswehr. Im Rahmen der Schule sollen Schüler*innen in keiner Weiser mit Werbung für das Militär konfrontiert werden, sondern befähigt werden, Konflikte anzunehmen, sie sorgfältig zu analysieren und lernen, sich gewaltfrei für Demokratie, Menschenrechte und Solidarität zwischen allen Menschen einzusetzen. Dazu muss die Friedensbildung an Schulen und der Gesellschaft insgesamt gestärkt werden. Wie fordern daher eine Erhöhung und Verstetigung des Etats für Friedensbildung. Zudem erinnern wir die Landesregierung in Baden-Württemberg und die Bundesregierung an ihre Verantwortung, die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen durchzusetzen und das Verbot einer Rekrutierung von Minderjährigen unter 18 Jahren für das Militär zweifelsfrei festzuschreiben. In diesem Zusammenhang bestehen wir darauf, sogenannte "Abenteuercamps" oder ähnliche Veranstaltungen, die die Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen adressieren und dabei die Aufgaben von Soldat*innen verharmlosen, zu verbieten. 

Weitere Informationen zur Kampagne, ihren Unterstützer*innen sowie Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten oder Materialien finden Sie auf der Internetseite der Kampagne: www.schulfrei-für-die-bundeswehr.de

pax christi Rottenburg-Stuttgart ist es im Rahmen der Kampagne insbesondere ein Anliegen, mit jenen ins Gespräch zu kommen, die darüber entscheiden, welche Einflüsse von außen wir als Gesellschaft am Lernort Schule zulassen möchten. In diesem Zusammenhang wenden wir uns nicht nur an die Verantwortlichen der Bildungspolitik in Baden-Württemberg, wir richten auch Veranstaltungen, z.B. im Format der Podiumsdiskussion, aus, die sich an Schulleiter*innen, Lehrer*innen, Schüler*innen und ihre Eltern richten.
 

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